Sozialpass wird zu Mettmann-Pass

Der Ausschuss für Soziales, Familie, Generationen und Vielfalt hat sich am 11.05.2021 mit unserem Antrag zur Umbenennung des Sozialpasses in „Mettmann-Pass“ beschäftigt und mit großer Mehrheit gegen die Stimmen der CDU einer Umbenennung zugestimmt.

Der bisher genannte „Sozialpass“ der Stadt Mettmann unterstützt Menschen mit geringem Einkommen und erleichtert durch zahlreiche Vergünstigungen, wie dem Besuch des Schwimm- und Freibades, der Nutzung von Stadtbibliothek oder städt. Musikschule und Ermäßigungen bei städt. Kulturveranstaltungen, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Anspruchsberechtigt sind Personen, die Bezüge nach SGB II/XII erhalten, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen oder Wohngeld empfangen bzw. anspruchsberechtigt sind.“, sagt André Bär, Fraktionsvorsitzender der Linken.

„Die Umbenennung des Sozialpasses in „Mettmann-Pass“ soll die Stigmatisierung der Betroffenen reduzieren“, erklärt André Bär den Antrag der Ratsfraktion Die Linke. „Umliegende Städte benennen ihre Pässe bereits in Erkrath-Pass, Itter-Pass (Hilden), Wuppertal-Pass oder Düssel-Pass“, so Bär weiter.

„Die nun mehrheitlich beschlossene Umbenennung verursacht keine Kosten und kann sukzessive mit Neuausstellung der ohnehin befristeten Pässe erfolgen. Mit der Umbenennung ändert sich nichts an den Leistungen bzw. Ermäßigungen und Anspruchsvoraussetzungen“, erläutert Bär.

„Wir freuen uns über die breite Zustimmung und danken allen Fraktionen, die diesen Antrag unterstützt haben“, schließt André Bär für die Linken ab.