Mehr Neugeborene in Mettmann

Das Standesamt der Stadt Mettmann beurkundete im vergangenen Jahr insgesamt 371 Geburten und damit 40 Geburten mehr als noch im Jahr 2020. Das geht aus einer Anfrage unseres Ratsmitglieds und Fraktionsvorsitzenden der Linken, André Bär, hervor. Im Jahr 2021 wurden zudem 572 Sterbefälle (Vorjahr 534) beurkundet.  Des Weiteren stehen 1.838 Wegzügen (Vorjahr 1.748) insgesamt 1.474 Zuzügen (Vorjahr 1.496) gegenüber. Die Geburtenzahlen stiegen im Jahr 2021 in ganz Nordrhein-Westfalen um 2,5% und erreichen damit einen Höchstwert seit dem Jahr 2000.

Stichtag
31.12.2019
31.12.2020
31.12.2021
Geburten
365
331
371
Sterbefälle
484
534
572
Umzüge
1.707
1.496
1.474
Wegzüge
2.004
1.748
1.838

Die Anzahl der tatsächlich geborenen Kinder ist bereits vor dem Hintergrund der damit verbundenen Bedarfe und Verpflichtungen ausschlaggebend für die zukünftigen und vorausschauenden Planungen einer Stadt. Es ist kein Geheimnis, dass eine Vielzahl von Eltern auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder angewiesen sind und man diesen aufgrund des Rechtsanspruchs auch erfüllen muss. Auch vorhersehbar ist, dass jedes Kind zu einem jetzt schon bekannten Zeitraum schulpflichtig wird und zudem ab 2026 auch einen Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz hat. Im Ausschuss für Schule und Bildung am 17.02.2022 wird ein aktuelles Schüler-Monitoring vorgestellt.

Die aktuell bekannt gewordene Anzahl der tatsächlich beurkundeten Geburten in Mettmann müssen in die nun anstehenden Planungen zum Ausbau der Grundschulen sowie der Verwirklichung des OGS-Rechtsanspruchs ab 2026 berücksichtigt werden sowie im folgenden auch auf die Kapazitäten der weiterführenden Schulen übertragen werden.

Uns ist es wichtig, dass jedes Kind die Möglichkeit erhält, einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen zu können und eine bedarfsgerechte sowie wohnortnahe Beschulung wahrnehmen kann.