Klimaschutz in Mettmann keine Priorität

Am 24.02.21 wurde zum wiederholten Male die Stelle eine/r Klimaschutzmanager/in abgelehnt. Begründet wurde dies mit den Kosten und dem aktuellen Haushalt. Das läuft seit 2015 so.

Deshalb  muss man wohl mittlerweile von kollektiver Überforderung im Verständnis der Thematik Umwelt,- und Klimaschutz bei den Fraktionen von CDU, SPD, FDP, Zur Sache Mettmann, WGMB und AfD ausgehen. Und das, obwohl eigentlich alle Parteien das begriffen haben sollten. Sogar im Wahlkampf 2020 war das Thema.

Argumentiert wurde dies damit, dass Mettmann sich den Luxus des Klimaschutzes nicht leisten könne. Sogar das beliebte aber inhaltsleere Argument der „Generationengerechtigkeit“ wurde bemüht, um aufzuzeigen wie clever man ist. There are no jobs on a dead planet…

Man meint immer noch das ganze Thema betreffe die Stadt nicht und plant stur ohne Berücksichtigung der Klimaereignisse und deren Ursachen.Und Mettmann ist jedes Jahr und immer mehr betroffen.

Dabei sind die Klimafolgekosten in der Wirtschaft mittlerweile eine anerkannte unberechenbare Größe. Nicht nur finanziell, sondern auch humanitär. Fremdworte in den Mettmanner Fraktionen. Man spart an Prävention und Erneuerung.

Statt dessen tritt man nur werbewirksam dem Klimabündnis der europäischen Städte und indigenen Völker bei. 

Aber nur, weil dort weder aktive Mitarbeit nötig ist, noch irgendwelche Sanktionen drohen können. Aber ne PM kann man machen. Indianer und so sind prima. An den Folgen des Klimawandels verrecken können die alleine. Sieht man ja in Mettmann nicht. 

Hier der Link zu unserem Statement:

Klima Mettmann