Geschichte in Mettmann erlebbar machen

Geschichte in Mettmann erlebenViele der zur Zeit besprochenen Planungen und Ideen bewegen sich außerhalb unserer Stadt. Ein Beispiel, keine Kritik, ist das Neanderland oder Neandertalstadt. Es wird darüber beraten, nicht unwesentlich in einen privaten Steinbruch zu investieren…Aus unserer Sicht braucht eine Stadt etwas, was es möglich macht sich zu identifizieren. Ein Dom, ein Fluss, eine Höhle, irgendwas wo alle sagen, da ist was passiert da ist etwas besonderes und ich wohne gerne da.

Mettmann ist über 1100 Jahre alt, älter als Dresden oder Berlin und in dieser Stadt gibt es einige wenige Akteure die sich dessen bewusst sind und versuchen im kleinen die Geschichte dieser Stadt in Erinnerung zu halten.

Bis auf die Oberstadt wurde fast alles an historischer Substanz und Erinnerungen dem Bauen geopfert. Jeder Bürgermeister müsste eigentlich ein Baudenkmal haben.

Aus unserer Sicht fehlt den Mettmannern oft die Identifikation mit ihrer Stadt. Hauptsächlich das schlechte, kaputte, unordentliche findet Erwähnung. Es ändert sich eh nichts.

Wird man sich seiner, oder seiner Geschichte bewusst, erkennt man Zusammenhänge und viele lebenswerte Dinge und Kleinigkeiten , die ein Wir -Gefühl erzeugen.

Wir Mettmanner, nicht nur wir Neanderthaler.

Das historische Marketing muss ausgebaut werden, Schätze erhalten und nicht erfasst und dann verbuddelt werden. Stellen wir mehr als diese schönen Glaswände auf. Wo ist die Stadtmauer unter der schicken Fußgängerzone, das Denkmal für Konrad Herresbach und wo sind die Mittelaltermärkte?

Geschichte sollte Erfahrung sein, erlebbar und zum anfassen.

Die Aulen z.B sind sehr wichtig, da sie die Geschichte der Stadt für Generationen erhalten und pflegen. Es gibt engagierte Heimatforscher, aber die Stadt macht maximal das was sie muss.

Das soll sich ändern. Damit ein Verständnis und ein Wir-Mettmanner-Gefühl entstehen kann.