Ehrenamtskarte auch in Mettmann?

Die Linke beantragt für den Ausschusses für Sport, Kultur und Ehrenamt am 01.06.2022, dass die Verwaltung prüfen möge, unter welchen Bedingungen (z.B. Vergabekriterien, mögliche städt. Vergünstigungsmöglichkeiten, finanzielle/personelle Auswirkungen) die Einführung der Ehrenamtskarte NRW dargestellt werden kann und erarbeitet einen entsprechenden Vorschlag zur abschließen Beschlussfassung.

Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung. Das Land NordrheinWestfalen hat deshalb zusammen mit den Städten, Kreisen und Gemeinden eine landesweit gültige
Ehrenamtskarte eingeführt.

Die Karte ist ein Ausdruck der Wertschätzung für den großen ehrenamtlichen Einsatz der
Bürgerinnen und Bürgern und verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen,
die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die
Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen
vergünstigt nutzen.

Verwaltung rät dringend von der Einführung ab

Aufgrund der haushaltsrechtlichen Bezüge, der auch nach ausführlichster Vorbereitung im Jahre
2017 bereits erfolgten Ablehnung und keinerlei Ressourcen beim Personal rät die Verwaltung von
der Einführung der Ehrenamtskarte NRW in Mettmann dringend ab.

1. Eine detaillierte Beplanung der für die pot. Aufgabenerledigung erforderlichen Aufwände ist
weiterhin kaum prognostizierbar

2. Zudem stehen keinerlei personelle Ressourcen in der Verwaltung zur Verfügung. In der
Organisationseinheit 4.1.1 ist ein weiterer Abgang eines Mitarbeiters zu verzeichnen, der sich
auf eine vakante Stelle bei einer deutlich größeren (Umlage-) Behörde in naher Umgebung
beworben hat (und die Stelle bekommen hat)

3. Für die Schaffung neuer, zusätzlicher, freiwilliger Aufgaben ist zudem während der vorläufigen
Haushaltsführung keinerlei Raum eröffnet;