Die Linke regt Werkstattverfahren für Zukunft der Stadthalle an

Mettmann, 10.02.2021. Die Fraktion DIE LINKE – Mettmanner Liste beantragt für den Ausschuss strategische Stadtplanung, Stadtentwicklung und Bauen am 17.02.2021 die Einleitung eines Werkstattverfahrens für einen Vorhaben- und Erschließungsplan Neandertalhalle einzuleiten.

Jürgen Gutt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender stellt fest: „Die Diskussion über die Schließung bzw. Stilllegung der Stadthalle, Stadtbücherei und die Musikschule ist seit Jahren immer wieder aufgeflammt. Ein kooperativ angelegtes Verfahren unter Beteiligung von Stadtverwaltung, Politik und Bürgerschaft soll nach unserem Verständnis ein Zukunftsszenario über das Areal Neanderthalhalle und Mehrgenerationenhaus entwickeln, ob integrativ unter Beibehaltung der genannten Objekte oder durch Überplanung des Gebietes.“, so Gutt weiter.

André Bär, Fraktionsvorsitzender hierzu: „Unsere Intention ist die Entscheidung in ein stadtentwicklungspolitisches Konzept einzubinden. Ein Werkstattverfahren für dieses große und wichtige Thema halten wir für zielführend. Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass die zahlreichen und unterschiedlichen Vorstöße einzelner Fraktionen zu keinem Ergebnis führten. Eine bloße Schließung oder ein Abriss der Stadthalle ohne Alternativen ist perspektivlos“, stellt Bär abschließend klar.

„Im Werkstattverfahren sollten verschiedene Positionen gesammelt und vorbehaltlos diskutiert werden. Zudem sind die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Szenarien herauszuarbeiten. Unter Einhaltung eines vorgegebenen Zeitplans sollte am Ende ein Ergebnis stehen, welches für alle Beteiligten tragfähig ist“, schließen die zwei Ratsmitglieder André Bär und Jürgen Gutt für die Linksfraktion ab.